Abwehrkräfte natürlich stärken: die 7 besten Tipps

  1. Vitamin C beseitigt Stoffe, die Ihrem Immunsystem gefährlich werden können. Besonders reich an Vitamin C sind Acerolafrüchte, Paprika, Petersilie, Hagebutten, Sanddorn, Kiwis und Zitrusfrüchte.
  2. Mineralstoffe und Spurenelemente:Zink bringt die „Gedächtniszellen“ Ihres Immunsystems auf Trab. Es aktiviert Ihre Leuko-, Lympho- und Phagozyten (Abwehrzellen in Ihrem Blut). Der Mineralstoff ist hauptsächlich in Fleisch in größeren Mengen vorhanden, aber auch in Geflügel, Fisch und Austern, Eiern und Milch. Für Veganer werden meist Nahrungsergänzungsmittel empfohlen. Weitere für Ihr Immunsystem wichtige Mineralstoffe sind Kalzium und Magnesium, das bei der Bildung von Antikörpern eine wichtige Rolle spielt. Eisen erhöht die Aktivität der Fresszellen.
  3. Bewegungund sportliche Aktivität bringen Ihre Abwehrkräfte auf ein höheres Niveau. Bewegung liefert den für die Abwehr wichtigen Sauerstoff. Ideal sind Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren.
  4. Sauna und Wechselduschen:Wer regelmäßig in die Sauna geht, kann dadurch sein Immunsystem stärken. Denn Temperaturreize durch Sauna, Kneipp-Kuren oder auch Wechselduschen wirken sich positiv auf die Abwehrkräfte aus. Typische und lästige Infektionskrankheiten wie eine Erkältung werden seltener und man ist schneller wieder gesund. Empfehlenswert sind vor allem Sauna-Arten, bei denen der Temperaturwechsel groß ist.
  5. Mikrobiotikapäppeln Ihre Darmflora auf. Da die meisten Immunzellen (rund 80 Prozent) in der Darmschleimhaut sitzen, können Ihnen Maßnahmen zur Darmsanierung helfen. Dazu gehört in erster Linie der Einsatz von Lakto- und Bifidobakterien, die die Darmflora aufbauen und schützen. Sie müssen hochdosiert eingenommen werden. Im herkömmlichen probiotischen Joghurt aus dem Supermarkt sind die Mikrobiotika meist nicht in ausreichenden Mengen enthalten.
  6. Vitamin D3spielt eine zentrale Rolle in der Aktivierung und Steuerung des Immunsystems. Dies ist eine recht junge Entdeckung und einer der spannendsten Aspekte der aktuellen Vitamin-D-Forschung.  Vitamin D kommt dabei die Rolle eines Immunmodulators zu: Es stärkt und aktiviert einerseits die Abwehrkräfte, sorgt aber gleichzeitig dafür, dass sich die Aktivitäten des Immunsystem nicht gegen den Körper selbst richten, indem es vor allem entzündliche Prozesse unterdrückt. Vitamin D ist somit wichtig für die Bekämpfung akuter Krankheiten und verhindert gleichzeitig die Entstehung von Autoimmunerkrankungen und chronischen Entzündungen.Momentan wird vermutet, das Vitamin D vor allem bei der Abwehr von Viren eine große Rolle spielt. Eine offenbar gute Wirksamkeit hat es beispielsweise in der Vorbeugung und Behandlung von Grippe. Schon lange war auffällig, dass Grippe ein saisonales Phänomen ist, und Grippewellen ausschließlich im Winter auftreten. Bis zur Entdeckung der Rolle des Vitamin D im Immunsystem war der Grund dafür jedoch unbekannt.

    Erst vor wenigen Jahren zeigte sich immer deutlicher, dass Vitamin D hier die ausschlaggebende Größe sein könnte. Grippewellen entstehen immer dann, wenn die Vitamin-D-Spiegel durch die fehlende Sonne in einen Mangel-Bereich abgesunken sind. Diese Theorie konnte durch zahlreiche Studien bestätigt werden, die zeigen konnten, dass Grippe durch eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung verhindert werden kann

  7. Heilpflanzen:Im Zusammenhang mit unseren Abwehrkräften werden in den entsprechenden Fachzeitschriften unter anderem empfohlen: Echinacea, Salbei, Cystus, Knoblauch, Ingwer, Brunnenkresse, Kapuzinerkresse, Meerrettich, Taigawurzel, Lapacho, Ginseng, Aloe Vera sowie Holunder- und Lindenblüten.

Das Gehirn „vom Dreck befreien“!

Interview | Karin Bauer

US-Forscher Dan Siegel erklärt, wie ein achtsames Gehirn zu einem gesunden Leben und einem glücklicheren Miteinander führt

STANDARD: Mind, der Geist, sagen Sie, wird in der modernen Gesellschaft als rein individuell und getrennt von allen und allem anderen verstanden. Das sei nicht nur falsch, sondern auch zerstörerisch. Warum?

Siegel: Weil wir damit aus meiner Überzeugung falschen Lehren aufsitzen, uns unserer Fähigkeit zur Transformation von uns selbst und des Planeten berauben, unsere Menschlichkeit verdrängen. Unser Geist ist weit mehr als nur eine Gehirnaktivität. Jeder Mensch trägt ihn wohl separiert in sich, aber gleichzeitig ist er auch verbunden, ist er die Verbindung zu allem anderen um uns herum.

STANDARD: Spirituelle Haltungen eines Wissenschafters?

Siegel: Wenn Sie Lebenssinn über das Überleben des Körpers hinaus meinen: ja. Wenn Sie spirituell als Verbundenheit von allen und allem auf diesem Planeten meinen: ja. Dann beziehe ich mich in wissenschaftlicher Art auf Spiritualität. Aber zur Erinnerung: Von der Altersforschung über die Medizinwissenschaften bis zur Glücksforschung und den Ergebnissen neurobiologischen Messungen ist belegt, was ein langes und gesundes Leben als wichtigstes Element ermöglich: funktionierende Beziehungen, stabile und als bereichernd empfundene Verbindungen zu anderen. Brauchbare Prognosewerkzeuge für die Dauer Lebenszeit sind wissenschaftlich erwiesen Güte und Barmherzigkeit. Das können wir gemeinsam leben. Und so wird aus individueller Transformation der Identität eine Transformation des Unternehmens, der Gesellschaft, des Planeten. Wir alle teilen eine Wirklichkeit in dieser Lebensspanne, haben eine Verbindung durch unseren Geist.

STANDARD: Zurück zur allgegenwärtigen Transformation: Was bewirkt „Mindsight“, was kann es beitragen – sagen wir dramatisch – zur Rettung des Planeten, zur Weiterentwicklung unserer Systeme, zu mehr Menschlichkeit?

Siegel: Ich weiß nicht, ob das in der deutschen Sprache auch so funktioniert, aber: Wenn wir erkennen, dass es nicht nur ein „Me“, sondern eben auch ein „We“ gibt, und unseren Verstand dahin gehend ausrichten, dann entsteht ein „Mwe“. Das nenne ich ein „healthy mind“. Dabei geht es um Integration und um Differenzierung als Schritt in ein gesundes Leben. Das gehört kultiviert. Sonst bleibt man in Polarität, in Chaos und Steifheit stecken. Wir sind ja nicht definiert durch unsere körperlichen Grenzen. Da ist auch ein Selbst, das Teil der Familie, der Schule, der Stadt, des Unternehmens, der Gesellschaft, des Planeten ist.

Durch Mindsight – eine erlernbare Fähigkeit, sich selbst als Teil des größeren Ganzen zu sehen – wird erkennbar, dass wir alle für ein gemeinsames Ziel arbeiten können, mehr positive Energie in uns selbst und damit in die Welt bringen können. Kurz: Mindsight bedeutet, wir können unsere innere Welt gestalten. Dann fühlen wir uns nicht mehr wie passive Passagiere auf einer Reise ins Ungewisse, sondern werden selbst zu aktiven Autoren unserer eigenen Geschichte und damit jener des gesamten Systems.

STANDARD: Wir sind die Regisseure, die entscheiden, ob es eine Tragödie oder eine Komödie wird?

Siegel: Ja. So kann man das wunderbar sagen. Umgekehrt die Frage: Was passiert, wenn wir Mindsight, also die Bewusstheit über unsere verbundene und verbindende Gestaltungskraft, nicht haben? Unsere wunden Punkte, unsere Hotspots, können dauernd von anderen aktiviert werden, so wie Durst oder Hunger. Dann wird unser Kontrollsystem, der präfrontale Kortex, ausgeschaltet. Dann setzt der Kämpfen-oder-Fliehen-Modus ein, und wir flippen aus, tun Dinge, die wir eigentlich anderen gar nicht antun wollen.

STANDARD: Chaos und Steifheit als Ergebnis, wenn wir diese Macht des Verstandes nicht nützen?

Siegel: Ja. Nach 20 Jahren Forschungsarbeit (51 Bücher sind daraus entstanden, Anm. d Red.) und meinem Versuch, „a healthy mind“ zu beschreiben, Wege dorthin aufzuzeigen, ist für mich klar: Ein System ist eine Sammlung von Elementen, die miteinander funktionieren. Da kommt wieder die Integration ins Spiel. Sind die Elemente integriert, dann ist das System gesund. Andernfalls bricht Chaos aus, Steifheit herrscht. In chaotischen Unternehmen beispielsweise sind die Emotionen aufgeladen, alle sind aufgeregt, und irgendwie ist alles zufällig. Alle stecken gleichzeitig rigid fest, und Energie und Kreativität sind völlig blockiert. Meist ist auch die Moral niedrig, und das Leben in solchen Organisationen ist äußerst vorhersehbar. Also ist alles „same old, same old“. Solche Firmen gedeihen nicht, sie verdorren.

STANDARD: Aber Sie nennen ja auch Differenzierung als notwendigen Baustein …?

Siegel: Ja, die verschiedenen Elemente eines Systems wollen für ihre Unterschiedlichkeit wertgeschätzt werden, einander in ihrer Differenzierung erkennen und Wege der Verbindung finden. Man kann sich das ja wie bei einem guten Fruchtsalat vorstellen: Jedes Stück hat seinen eigenen einzigartigen Geschmack, und zusammen sind sie Fruchtsalat. Das gesunde Ganze ist immer mehr als die Summe seiner Teile. Die Idee von Mindsight ist, dass wir unseren Verstand erwecken und sehen, wo wir Mangel an Integration und auch Mangel an Differenzierung haben. Dann können wir bewusst das Fehlende aufbauen, und es entstehen neue Levels von Wohlfühlen, Gesundheit.

STANDARD: Wie geht das genau?

Siegel: Wir wissen ja mittlerweile, dass, wenn wir uns auf etwas fokussieren, sich die Gehirnaktivität ändert und bestimmte Areale, die damit befasst sind, sich (weiter)entwickeln. Es entsteht neuronales Feuer, neue Verbindungen im Gehirn entstehen. Das kann man etwa bei Menschen messen, die Klavier spielen lernen, üben, praktizieren. Interessanterweise passiert genau dieser Aufbau neuer neuronaler Netzwerke auch dann, wenn wir uns bloß regelmäßig vorstellen, etwas Bestimmtes zu tun, wenn wir uns mental darauf fokussieren. In meiner Arbeit definiere ich Mind als verkörperten und relationalen Prozess, der Energie- und Informationsflüsse reguliert. Mind ist der zentrale Aspekt, der Aufmerksamkeit steuert und damit die Struktur des Gehirns verändern kann, indem die Gehirnaktivität geändert wird.

STANDARD: Was ist der Unterschied zur populären Trainingsmethode „Mindfulness“?

Siegel: Mindsight wirft das Licht auf den ganzen Prozess, und wie wir uns mit Achtsamkeit zu einer mitfühlenderen Gesellschaft entwickeln können. Mindfulness heißt, die Achtsamkeit im Moment zu fokussieren, ohne gleich in Bewertungen zu gehen. Dabei geht es auch um das Aufnehmen von allem, das im geistigen Auge hochkommt, entsteht, Moment für Moment. Dazu gibt es profunde Forschungsbelege, die zeigen, dass Menschen, die achtsam im Moment sind, ohne sofort zu urteilen und Vorschuss auf Zukünfte zu nehmen, gesünder sind, ein besseres Immunsystem entwickeln, mitfühlender und sozialer sind. Da spielt auch die Meditation mit – ein Weg von hunderten, den Geist zu trainieren und die Kraft der Verbindungen zwischen Menschen zu honorieren – hinein. Mindsight beleuchtet all diese Wege und führt auf den Weg der Integration in unseren Beziehungen, unserer Umwelt.

STANDARD: Wie können damit Unternehmen transformiert werden?

Siegel: Jeder Mitarbeiter wird gelehrt, Differenzierung zu erlauben und anzuerkennen und gleichzeitig ermutigt, mit anderen Departments zu kommunizieren. Wenn man nur die einzelnen Teile einer Firma, die Departments, als separierte Einheit behandelt, dann fördert man lediglich Differenzierung, aber keine Verbindung. Dem Unternehmen wird es nicht so gut gehen, wie es ihm gehen könnte. Weil die Verbindung aller Individuen zueinander fehlt. Wenn die Differenzierung von Individuen innerhalb eines Departments kultiviert wird, dann fühlen sich die Leute geachtet und befähigt. Die Moral wird hoch sein, und die Menschen werden von sich aus motiviert, inspiriert und kreativ tätig für das Unternehmen. Weil sie auch wissen, was sie zum gemeinsamen Ganzen beitragen, und dass dieser Beitrag wichtig ist. Da gibt es Zugehörigkeit und gleichzeitig Individualität, da übernehmen Menschen von selbst die Ownership für ihre Arbeit. Das ist zuerst eine Aufgabe für Leadership.

STANDARD: Individuell: Wie kann Mindsight eingeübt werden, wenn es denn eine erlernbare Fähigkeit ist, wie Sie sagen?

Siegel: Es gibt viele Dinge, die man jeden Tag tun kann. Ich nenne das „das Gehirn polieren“, so wie wir halt Zähneputzen. Eine Achtsamkeitsübung für zwei, drei Minuten täglich am Morgen etwa, dann sehen, was einem die fünf Sinne sagen: Was sehe, höre, taste, rieche, fühle ich auf meiner Haut? Dann laden Sie Ihren sechsten Sinn ein: Was sagt mir mein Körper, mein Herz, meine inneren Organe, meine Muskulatur? Und dann kommt der siebente Sinn ins Spiel: Welche Gedanken, welche Erinnerungen, welche Gefühle habe ich gerade jetzt? Welche Intentionen habe ich für diesen bevorstehenden Tag? Dann der achte Sinn: Wie fühle ich mich mit anderen verbunden oder mit der Welt verbunden? Das ist einmal ein guter Anfang, um das Gehirn von all dem Dreck zu befreien, der sich dort gerne ansammelt. (Karin Bauer, 20.12.2016)

Dan Siegel (geb. 1957) ist Harvard-Mediziner, Professor für Klinische Psychiatrie an der UCLA School of Medicine und Executive Director des Mindsight Research Institute.

 

Warum ein leerer Magen gesund macht!

Neueste wissenschaftliche Studien beweisen: Weniger ist mehr!
Wie ein leerer Magen machtvolle Enzyme aktiviert.

In vielen Kulturen und Religionen auf der ganzen Welt gibt es Gebote und Rituale für einen zeitweiligen Nahrungsentzug. Was zunächst wie eine Läuterung der Seele und Einschränkung eines allzu üppigen Lebensstiles klingt, bekommt durch die Erkenntnisse der modernen Medizin nun eine stichhaltige Begründung. Zahlreiche wissenschaftliche Studien bestätigen die großartige heilsame Wirkung befristeter Nahrungspausen.

Unser Körper ist eigentlich nicht darauf eingerichtet, in einem Dauerzustand der Sättigung zu leben.

  • Nahrungspausen schützen die Gefäße vor Arteriosklerose, entlasten das Herz und senken den Blutdruck.
  • Der Stoffwechsel wird angeregt, Leber, Gallenblase und Nieren arbeiten effizienter, um die Entgiftungs- und Ausscheidungsfunktionen zu gewährleisten.
  • Blutzucker, Blutfette und andere Stoffwechselparameter wie etwa die Harnsäure normalisieren sich.
  • Der Darm wird entlastet und die Darmschleimhaut regeneriert. So kann der Darm wieder optimal Vitamine und Mineralien aufnehmen. Dies stärkt die Immunabwehr.
  • Die Schlafqualität wird verbessert und Gehirn und Nerven erholen sich. Dies kommt einer Prävention gegen Demenz und Alzheimer zugute.
  • Ja, sogar eine unmittelbar günstige Wirkung auf unsere Gene und Zellkerne wurde beobachtet. Das Risiko für Zellentartung und die Entstehung von Krebs wird gesenkt. Der Zellschutz wird verbessert, und die Zellen vor einem vorzeitigen Zelltod bewahrt.
  • Nicht zuletzt sorgen Nahrungspausen für eine dauerhaft schlanke Figur. Fettzellen werden abgebaut, die Haut wird verjüngt und der Körper bekommt ein sicheres Gefühl für seine natürliche Sättigung. Das körperliche Wohlbefinden und die seelisch-geistige Vitalität werden gesteigert.

Es ist nicht nur wichtig, WAS wir essen, sondern auch, WANN wir dies tun.

Wissenschaftler kamen zu dem aufsehenerregenden Schluss, dass Esspausen von 12 bis 16 Stunden in hohem Maße vor Übergewicht schützen und der Gesundheit zuträglich sind. Es ist fantastisch, welche heilsamen Prozesse in unserem Körper angestoßen und welche Enzyme ausgeschüttet werden, wenn wir Esspausen in den Tagesablauf einbauen.

Nahrungspausen sind keine typische Diät oder Fastenkur. Vielmehr wird darunter ein bestimmter Rhythmus verstanden, in dem man Nahrung zu sich nimmt. Der Wechsel zwischen Nahrungsaufnahme und Nahrungspause reduziert die Risiken des echten Fastens wie Mangelerscheinungen, Schlappheit oder Reizbarkeit.

 

Quantenschwingungen im Gehirn?

Theorie bestätigt!

Diese Quantenschwingungen deuten auf eine Art „biologischen Computer“ und eine nicht materielle Seele hin.

Ob das menschliche Gehirn geeignet für sensible Prozesse ist, wird schon seit Jahren erforscht. Unter anderem beschäftigten sich internationale Physiker und Mathematiker aus Oxford mit diesem Thema und haben Quantenvibrationen im menschlichen Gehirn nachgewiesen. Anders ausgedrückt heißt es, dass das Bewusstsein (EGO-Bewusstsein) der Menschen eine Art Programm sei, das auf einem Quantencomputer im Gehirn läuft. Dieses Programm ist, laut den Forschungsergebnissen, dann jedoch nicht an das jeweilige Menschenleben gekoppelt und funktioniert nach dem Tod weiter.

Die Diskussion über die Existenz der Seele und ob sie unsterblich ist oder nicht, ist eine endlose Geschichte. Sie beschäftigte nahezu alle großen Denker der verschiedenen Zeiten. Ihre mysteriöse Natur fasziniert auch heute die verschiedenen Felder der Forschung. Doch jetzt ist einer Gruppe Wissenschaftler ein Durchbruch gelungen: Sie haben festgestellt, dass das Bewusstsein nicht stirbt und wohin-auch-immer zurückkehrt.

Seit 1996 arbeiten Professor Dr. Stuart Hameroff, seines Zeichens Mediziner und emeritierter Anästhesiologe und Psychologe, sowie Sir Roger Penrose, mathematischer Physiker an der Universität Oxford, an einer „Quantentheorie des Bewusstseins“. Sie haben festgestellt, dass die Seele in Form feiner Strukturen im Gehirn, sogenannter „Microtubules“ oder Mikroröhrchen, vorhanden ist. Die zwei Forscher glauben, dass das menschliche Gehirn ein biologischer Computer ist. Demnach ist das Bewusstsein der Menschen eine Art Programm, das auf den Quantencomputer ausgeführt wird und mit dem Tod des Menschen nicht beendet wird (Infolink). Ein weiterer Punkt ist, dass das, was Menschen wahrnehmen, eine Reaktion der Mirkostrukturen infolge von Quantengravitationseffekten innerhalb dieser Strukturen ist. Dieser Prozess wird von den zwei Wissenschaftlern “Orchestrierte objektive Reduktion” (ORCH-OR) genannt.

Nun wurde die lang umstrittene Theorie von Roger Penrose und Stuart Hameroff bewiesen.

Bewiesen wurde schon zuvor die warme Quantenkohärenz bei der Photosynthese von Pflanzen und u.a. in Vogelgehirnen. Die jüngste Entdeckung von Quantenschwingungen bei Normaltemperatur in den Mikrotubuli im Inneren des Gehirns -in den Neuronen- durch eine Forschungsgruppe unter der Leitung von Anirban Bandyopadhyay, PhD, am Nationalen Institut für Materialwissenschaften in Tsukuba, Japan  (diese Forschungsergebnisse wurde jetzt auch durch Forscher am MIT bestätigt), zeigte die Richtigkeit der Theorie von Penrose und Hameroff auf.

Der Quantenzustand bleibt nach dem Tod des Menschen bestehen

Die Theorie besagt, dass die Mikrostrukturen im Gehirn des Menschen, wenn er in die Phase des „klinischen Todes“ eintritt, ihren Quantenzustand verlieren. Die Informationen innerhalb der Strukturen bleiben jedoch erhalten. Mit anderen Worten: Das Bewusstsein, die Seele des Menschen, bzw. der Quantenzustand im Gehirn, verlässt den menschlichen Körper nach dessen Tod und stirbt nicht mit dem organischen Körper.

Prof. Dr. Hameroff sagte dazu in einer Dokumentation folgendes:

„Sagen wir, das Herz hört auf zu schlagen, das Blut hört auf zu strömen und die Mikroröhrchen verlieren ihren Quantenzustand. Die Informationen innerhalb der Strukturen werden jedoch nicht zerstört. Sie können nicht zerstört werden und gehen als diffuse Information in den freien Raum (Universum). Wird der Patient reanimiert, wiederbelebt, kehrt diese Quanteninformation zurück zu diesem Menschen und er erzählt von einer Nah-Tod-Erfahrung. Wenn der Patient nicht wiederbelebt wird und tatsächlich stirbt, ist es möglich, dass diese Quanteninformation außerhalb des menschlichen Körpers in unbestimmter Form, als Seele, weiter existiert.“

Gemäß dieser Theorie sind die menschlichen Seelen mehr als „nur Interaktionen zwischen Neuronen im Gehirn“ und könnten bereits seit dem Beginn der Zeit vorhanden sein.

Quelle:

Link: http://www.ewao.com/a/scientists-prove-soul-not-die-returns-universe/
Link: http://www.sciencedaily.com/releases/2014/01/140116085105.htm

Mehr Testosteron mit Vitamin D

Sonnen- Vitamin

Vitamin D spielt nicht nur beim Knochenaufbau eine wichtige Rolle, sondern offenbar auch bei der männlichen Fruchtbarkeit. Das berichtet eine Grazer Forscherin, die den Effekt von Vitamin D auf menschliche Hodenzellen überprüft hat.

Vitamin D wird bei ausreichender Sonnenlichtexposition vom Körper selbst gebildet. „Eine große Querschnittstudie an der Med-Uni-Graz zeigte vor einigen Jahren, dass es überraschende parallele jahreszeitliche Schwankungen von Vitamin D und Testosteron-Spiegel gibt“, schilderte die Endokrinologin Daniela Hofer, die an der Studie leitend beteiligt war. Ausgehend von diesen Ergebnissen wurde nun untersucht, ob eine zusätzliche Gabe von Vitamin D die Testosteronproduktion in den Hodenzellen ankurbeln kann.

Sexuelle Kraft und Zeugungsfähigkeit

Beim Mann sind Erektionsfähigkeit, Spermienbildung und damit die Fruchtbarkeit von einem ausgewogenen Testosteronspiegel abhängig. Das männliche Sexualhormon wird wiederum in den Hodenzellen gebildet.

Daher hat die Grazer Forscherin männliche Hodenzellen isoliert und im Labor eine hohe Dosis von Vitamin D3 (1,25-Dihydroxy-Vitamin D3) zugegeben. Danach wurden die Änderungen der Genexpression – also die Umsetzung der Information eines Gens in das jeweilige Produkt – auf molekularer Ebene untersucht. Es habe sich gezeigt, dass durch die Gabe von Vitamin D3 die Expression von 63 Genen verändert wurde.

Deutlich mehr Testosteron

Speziell wurde eine Hochregulierung von relevanten Genen für die Produktion männlicher Sexualhormone festgestellt. „Wir konnten in gesunden menschlichen Hodenzellen zeigen, dass Vitamin D die Testosteron-Produktion signifikant erhöht. Außerdem beeinflusst es die mRNA-Expression von Enzymen zur Bildung der männlichen Sexualhormone“, so Hofer. Damit eröffne sich eine neue Sicht auf die männliche Fruchtbarkeit.

Quelle: „Testicular Synthesis and Vitamin D Action “ ist im „Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism“.

Einfache Entspannung: die 1:4 Atmung

Beim Einatmen spannen sich im menschlichen Körper Muskeln an. Beim Ausatmen entspannen sie sich wieder. Verlängert man nun die Phase des Ausatmens, so entspannt sich der Körper automatisch. Wird diese Atemtechnik einige Minuten lang durchgeführt, so wird die Reaktion des Sympathikusnervs gedämpft. Dieser Effekt kann messtechnisch nachgewiesen werden. Die Muskelspannung verringert sich und die Durchblutung in der Peripherie des Körpers verbessert sich, der Hautleitwert wird geringer (Hände werden trockener) die Herzfrequenz wird langsamer und ruhiger.

Anm.: Der Sympathikusnerv ist für die Aktivierung des Körpers zuständig, dieser ist auch verstärkt aktiv bei Stressreaktionen, bei Angst, bei Beklemmung u.ä.. Ein gutes Entspannungstraining soll u.a. die Aktivität des Sympathischen Nervensystems dämpfen. Die 1:4 Atmung erfüllt diese Voraussetzung.

Dieses gezielte Atmen im Verhältnis 1:4 aktiviert auch wichtige Module im Gehirn.
Vor allem wird das Kontrollzentrum des Gehirns aktiviert. Sie sollten diese Atemübung so lange einüben bis Sie diese 100%ig beherrschen. Achten Sie auf einen höchstmöglich entspannten Zustand. Vor allem die Muskelspannung der Arme, Hände, Beine, Oberschenkel, Gesäßmuskeln, Bauch, Hals, Gesicht, Stirn und Kiefermuskeln sollte locker sein. Überprüfen Sie alle Muskeln vor der Übung und lösen Sie bewusst die Verspannung. Tritt während der Atemübung (das kann zu Beginn noch geschehen) eine erhöhte Muskelspannung auf, so lösen Sie auch diese sofort. Nach einigen Tagen der Übung fällt Ihnen diese Atemübung sicher sehr leicht und Sie werden auch bemerken dass sich Muskelverspannungen leicht auflösen lassen.

1 zu 4 Atmung:

Atmen Sie ein und zählen Sie dabei im Kopf bis 1, sagen Sie in Gedanken gedehnt „eins“ („eiiinnnsss“) und atmen dabei ein.
Atmen Sie nicht zu explosionsartig ein, Sie sollten dabei immer noch ruhig atmen.
Atmen Sie nun langsam aus und zählen Sie dabei im Kopf ganz langsam bis 4 auch hierbei die Zahlen dehnen („eiiinnnsss… zweiii… dreiiii… viiiier“).
Das Zählen bis 4 soll also länger als 4 Sekunden dauern.
Formen Sie die Lippen dabei so, als würden Sie eine Kerze ausblasen.
Wir nennen das die „Lippenbremse“.

Versuchen Sie bei der gesamten Übung ein leichtes Lächeln im Gesicht zu halten. Das stimmt das Unbewusste positiv ein.

Übungsdauer:

Anfänger: 3 Minuten
Fortgeschrittener: 15 Minuten

WASSER, QUELLE DES LEBENS

Wir klären auf…

Im Fruchtwasser der Gebärmutter reift der Embryo heran, und auch nach der Geburt ist Wasser lebenswichtig! Der Mensch kann viele Tage ohne Nahrung überleben aber nur bis zu 4 Tagen ohne Flüssigkeit auskommen. Wasser ist Hauptbestandteil jeder Körperzelle und für zahlreiche Körperfunktionen von enormer Bedeutung. Ausreichendes Trinken ist daher der beste Weg zu einer effektiven Gesundheitsvorsorge. Auch unser Verdauungsprozess und unsere Gehirntätigkeit sind von der richtigen Wasserversorgung abhängig. Können wir Mineralien aus dem Wasser entnehmen bzw. können im Wasser enthaltene Mineralien vom Organismus assimiliert werden? …

Organisch gegen anorganisch

Die Mineralien treten in zweierlei Gestalt auf: organisch und anorganisch. Die Mineralien, die pflanzlicher Abstammung sind (Obst und Gemüse) sind organisch und werden damit vom Organismus leicht assimiliert. Daher kann man aus Wasser bzw. Mineralwasser keine Mineralien in den Körper so aufnehmen dass sie auch assimiliert werden. Hingegen werden diese sehr wohl oft eingelagert, was aber sogar für den Organismus schlecht sein kann bzw. ist. Diese Nachricht kommt ursprünglich von den Forschern Dr. Paul C. Bragg und Dr. Patricia Bragg, (heute sind sehr viele unabhängige Wissenschaftler der gleichen Meinung) und macht am besten klar, dass „anorganische Mineralien von lebendigen Organismen nicht assimiliert werden können „.
Unser menschlicher Chemismus beruht auf 19 organischen Mineralien, die aus einer lebenden Quelle stammen müssen (Pflanzen oder tierischen Ursprungs), oder aus einer, die lebendig war und die Mineralien schon in organische Mineralien umgewandelt hat“. „NUR lebende Pflanzen besitzen die Fähigkeit anorganische Mineralien aus dem Erdboden zu assimilieren und in brauchbare organische Stoffe zu verwandeln, die von menschlichen Organismus assimiliert werden können“.

Das ist für Manchen eine schockierende Wahrheit! Einige Wissenschaftler, wie z. B. Dr. Allen Banik, sind der Meinung, dass das Einnehmen der anorganischen Mineralien das ganze Leben lang eine Arthritis durch Absetzen der Mineralien in den Gelenken bewirken kann (!).

Um das nachzuvollziehen kann man ein einfaches Experiment machen:

Es genügt, dass man in einem Glas-Destillierapparat kochendes Wasser beobachtet, bevor es gereinigt wird, und genau diese sichtbaren Ablagerungen (schwer lösliches Gestein) setzen sich im menschlichen Körper ab. Aus denselben Gründen wird das destillierte Wasser für Dampfbügeleisen, Luftbefeuchter usw. empfohlen (sonst „verkalkt“ das Gerät, doch dieser „Kalk“ ist eine Mischung von verschiedenen anorganischen Mineralien aus dem Wasser).
Ist uns unsere Gesundheit wichtig, so trinkt man besser mineralarmes Wasser, entweder (wo es noch geht) Leitungswasser oder Quellwasser, wenn Mineralwasser dann wenigstens ein stilles (nicht mit CO2 angereichertes) mineralarmes Wasser. Die mächtige Mineral-Wasserindustrie möchte es uns natürlich anderes glauben lassen. Das erspart uns aber nicht, täglich genug Wasser zu uns zu nehmen, neben vielen wichtigen Prozessen ist reines Wasser auch ein wichtiges Reinigungsmittel für den Organismus, es befreit uns von Schadstoffen und Giften die sich sonst im Körper einlagern würden. Auch dazu ist es wichtig, dass das Wasser nur wenig Mineralien enthält (in der Chemie bezeichnet man es als nicht gesättigt) nur so kann das Wasser die Schadstoffe aufnehmen und aus dem Körper entfernen.

Quellen: Dr. Paul C. Bragg und Dr. Patricia Bragg (http://bragghealthfoundation.org/content/bragg-legacy/paul-bragg.php ), Eggetsberger.NET Forschung

Vitamin C gegen den Grauen Star

Untersuchung

Der Graue Star trifft in Deutschland, Österreich und der Schweiz viele Millionen Menschen.

Für ihre Untersuchung beobachteten die Forscher die Ernährungsgewohnheiten von 324 weiblichen Zwillingspärchen über einen Zeitraum von zehn Jahren und glichen diese mit einer eventuellen Linseneintrübung ab. „Genetische Untersuchungen an den Schwestern zeigten, dass das Erbgut (die DNA) nur zu einem Drittel für Fortschritt und Schweregrad des Grauen Stars verantwortlich ist“, bewertet Professor Horst Helbig, Präsident der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), die Studienergebnisse. Es zeigte sich: „Umweltfaktoren, Alter und Lebensstil spielen eine deutlich größere Rolle.“ Eine gesunde Ernährung mit ausreichend Vitamin C schütze die Augenlinsen. Die Forscher gehen davon aus, dass Vitamin C sich in der Augenflüssigkeit ansammelt und dort die Trübung der Linse verhindert.

Quelle: Deutsche Ophthalmologischen Gesellschaft

SCHMERZMITTEL BLOCKEN MITGEFÜHL

Empathie

Zu keinem anderen Medikament greifen Deutsche, Schweizer wie auch Österreicher so häufig wie zu Schmerzmitteln. Vor allem rezeptfreie Angebote wie Paracetamol sind sehr beliebt. Doch dieses Schmerzmittel wie auch ähnliche, haben eine mitunter sehr negative Nebenwirkung, die kaum bekannt ist und daher auch die meisten Mediziner nicht kennen. Paracetamol und ähnliche Produkte können sich drastisch auf das Verhalten der Patienten auswirken. Zwischenmenschliche Beziehungen können gestört werden, die Empathiefähig* leidet unter den Schmerzmittelgaben.

Denn Schmerzmittel blocken Mitgefühl

Das haben u.a. US-Wissenschaftler der Ohio State University und des National Institute of Health herausgefunden. Paracetamol vermindert deutlich die Empathie Fähigkeit.

Vereinfacht kann man sagen: Wer selber nichts spürt, kann auch nicht gut mit anderen mitfühlen.
Das entdeckte ein Forscherteam aus Wien! Ihre Ergebnisse haben sie im Fachmagazin PNAS veröffentlicht. Hintergrund: Die Neurowissenschaftler um Claus Lamm verabreichten Freiwilligen eine Tablette unter der Zusicherung, dass es sich dabei um ein ebenso teures wie wirksames Schmerzmittel handelte – in Wirklichkeit war das vermeintliche Medikament ein Placebo. Das Scheinmedikament führte dazu, dass die Probanden tatsächlich weniger Schmerzen empfanden als die Vergleichsgruppe, die gar nichts bekam. Es ist bekannt, dass selbst wirkungslose Mittel, deren Effekte betont werden und die als besonders teuer gelten, Beschwerden stark lindern können (das nennt man Placeboeffekt).

Doch Tests zeigten auch, dass das Mitgefühl für den Schmerz ihrer Kollegen auf diese Weise stark vermindert war. In ähnlichem Ausmaß, wie die Teilnehmer selbst unempfindlicher für die zum Test durchgeführten Stromreize auf ihrem Handrücken wurden, hielten sie die elektrischen Stimuli bei ihren Partnern für weniger belastend. „Mitgefühl für Schmerzen anderer basiert auf den gleichen neuronalen Erregungsmustern und der Aktivierung derselben Neurotransmitter, auf denen auch die Erfahrung von Schmerz beruht“, schreiben die Autoren. (Anm.: Um die Empathie-Fähigkeit zu steigern*, sich also besser in andere Menschen einzufühlen, kann man ein ganz bestimmtes Hirnareal in der rechten Hirnhälfte -am Schnittpunkt zwischen rechten Schläfenlappen und Scheitellappen- mittels Neurostimulation besser aktivieren.)

Die Forschungsarbeit zeigte: „Sozialer und körperlicher Schmerz teilen sich gemeinsame Nervenbahnen und Signalwege“. Dass nahezu identische Nervenbahnen bei der eigenen Schmerzwahrnehmung wie derjenigen der anderen beteiligt sind, unterstrich ein hier beschribenes Experiment. Die Hälfte der Versuchs-Teilnehmer bekam zusätzlich zum Placebo das Mittel Naltrexon, das die Opioid-Rezeptoren im Gehirn blockiert und so die Schmerzempfindung wieder erhöht. Nach dieser Intervention wurde die eigener Schmerz wie zu erwarten wieder stärker wahrgenommen – und auch das Mitgefühl für die Pein der anderen Teilnehmer stieg gleichzeitig an.

Bildgebende Verfahren machen es deutlich: In funktionalen Kernspinaufnahmen bestätigte sich die Beobachtung; die Schmerzzentren im Limbischen System wurden wieder stärker aktiviert. „Womöglich hat ein Schmerzmittel, dass wir zur Linderung unserer eigenen Beschwerden nehmen, die unerwünschte Nebenwirkung, dass wir das Leid anderer weniger wahrnehmen“, so die Autoren.

Seelische Schmerzen z.B. Ausgrenzung, können auch körperliche Empfindungen auslösen.
Das wirft natürlich die Frage auf, wie eng sind die eigene Erfahrungen von Leid mit dem Ausmaß des Mitgefühls was wir anderen entgegen bringen, verknüpft. Scheinbar sehr eng, da ähnliche Nervenwege beansprucht werden, das haben die Forscher um Naomi Eisenberger zweifelsfrei gezeigt. Das Forscherteam beobachtete, dass seelische Schmerzen durch soziale Ausgrenzung auch die körperliche Empfindlichkeit erhöhen.

Ein heißer Gegenstand und andere peinigende Reize werden natürlich als unangenehmer empfunden. Doch gleichzeitig stieg bei den Experimenten das Mitgefühl für andere an. Umgekehrt können Arzneimittel auch den Schmerz mildern, der entsteht, wenn man ohne Grund aus einer Gruppe ausgeschlossen wird (z.B. auch durch Mobbing). Mit der Einnahme von Paracetamol oder anderen vergleichbaren Schmerzmitteln fiel das psychische Leid nicht mehr so intensiv aus. Denn -wie schon gesagt- „sozialer und körperlicher Schmerz teilen sich gemeinsame Nervenbahnen und Signalwege“, sagt Eisenberger. Und auf diesen Wegen entsteht normalerweise (ohne Neurostimulation) die Empathie.

* Mitgefühl, Empathie ist eine wichtige Fähigkeit, die die zwischenmenschliche Kommunikation und auch das bessere Verstehen von anderen unterstützt, man kann sich besser in den anderen einfühlen. Empathie und vernünftige Güte sind aber zwei zusammenhängende Haupt-Faktor der spirituellen Entwicklung und auch der persönlichen spirituellen Intelligenz. Buddhistische Mönche entwickeln die Fähigkeit der Güte (Metta) und des Mitgefühl (Karuna) durch bestimmte Formen der Meditationsformen. Im fortgeschrittenen Theta-X Prozess, dem Theta-Xpert ist diese Form der Meditation mittels Unterstützung der Neurostimulation ein wichtiges Training das auch u.a. bei einer vernünftigen Konfliktvermeidung hilfreich ist.

Quellen: PEP-Center, Eggetsberger-Info, Fachmagazin PNAS, Ohio State University und des National Institute of Health, u.a.

SCHLAFQUALITÄT: wie natürliche Magnetfelder Einfluss auf diese nehmen

Ein Überblick

Magnetfelder und ihre Wirkung auf den Organismus. Eine Untersuchung des Max-Planck Instituts für Biochemie wies bereits 1993 auf die Bedeutung der Schlafrichtung im Erdmagnetfeld hin.

Die Untersuchungen zeigten: Alleine schon das Schlafen in Nord-Süd Richtung führte im Vergleich zur Ost-West Richtung zu einer Verbesserung der Tiefschlaf-Phasen.

Auch die Zeitspanne zwischen dem Einschlafen und dem Auftreten der ersten REM-Phase (Schlafphase mit Träumen) war um 7% kürzer als bei Ost-West-Schläfern. Das bedeutet, der Schläfer kommt schneller in die sehr wichtige Traumphase. Die Schlafqualität wird auch aus der Sicht der Traumphase besser, wenn man das Bett nach der Nord-Süd-Achse ausrichtet. Das Institut bestätigt damit eine uralte Regel. Es spielt übrigens keine wesentliche Rolle, ob der Kopf gegen Süden oder gegen Norden ausgerichtet ist.

Weitere schlaffördernde gesundheitserhaltende Faktoren

1. Verarbeitete Materialien

Je natürlicher die Materialien von Bett, Teppich, Möbel, Zubehör, und anderen Stoffen im Schlafraum sind, umso mehr entspricht das einer naturgemässen Umgebung und umso wohler fühlt sich der Mensch (auch wenn das vielen nicht bewusst wird).

2. Elektromagnetische Störfelder ausschließen

Vermeiden Sie die Nutzung von Handys im Schlafzimmer (auch Ladestationen) sowie generell DECT Telefone im Haus, welche permanent eine gepulste Strahlung abgeben. Schalten Sie Ihre W-Lan Anlagen während der Nacht besser ab und sorgen Sie dadurch für weniger Belastung im Bereich der Hochfrequenz. Auch elektrische Geräte wie Radiowecker, TV, Laptop, Spielkonsole etc. sollten einen guten Mindestabstand vom Kopf des Schläfers haben, sonst wird die Zirbeldrüse in ihrer natürlichen Aktivität gestört und das für den Schlaf und die Regenerierung notwendige Melatonin kann nicht ausreichend gebildet werden.

3. Auch die richtige Raumtemperatur ist wichtig

Sorgen Sie dafür, dass die Schlafraumtemperatur richtig eineingestllt ist. Optimal sind 18 Grad, der Schlafraum soll, wenn es irgendwie möglich ist nicht über 20 Grad haben. Auch eine gute Belüftung ist wichtig und der Schlafraum sollte möglichst frei von störenden Geräuschen (von außen sowie von innen) und gut abgedunkelt sein (zu viel Lichteinfall stört ebenso die Melatoninproduktion).

Quellen: Max-Planck Institut für Biochemie und IPN-Forschung