Schlaf und der Schutz vor Alzheimer…

von Dr. Martina Hahn-Hübner

Während wir schlafen, ist unser Körper nicht untätig. Er nutzt die (nur scheinbare) Ruhephase, um sich zu regenerieren. Aber nicht nur das: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich das Hirn während des Schlafs von Schadstoffen befreit, die sonst so genannte neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer hervorrufen können.

Wissenschafter der University of Rochester Medical Center in New York haben dies herausgefunden, indem sie bestimmte Farbstoffe in die Hirnflüssigkeit von Mäusen injiziert haben. Es zeigte sich, dass die Hirnflüssigkeit, die sich durch den Farbstoff verfolgen ließ, deutlich schneller zirkulierte, sobald die Tiere schliefen. Im Gegensatz dazu stand ein ungeheuer langsamer Durchfluss bei den wachen Tieren.

Ein weiteres Experiment zeigte: Der Abstand der Gehirnzellen vergrößerte sich beim Schlafen um rund 60 Prozent. Der Erfolg: ein deutlich schnellerer Abtransport der Schadstoffe, die sich tagsüber, während der Wachphasen, angesammelt hatten – was zur Gesunderhaltung des Gehirns beiträgt.

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